Ein wirklich genialer Klassiker, der nicht unerwähnt bleiben sollte, ist das Buch „Der Emotionscode“ von Bradley Nelson aus dem Verlag VAK. Der Untertitel lautet: „Wie Sie Ihre eingeschlossenen Emotionen lösen – für mehr Gesundheit und Wohlbefinden.“

Über den Autor

Bradley Nelson wurde 1954 in den USA geboren und wuchs in einer Familie auf, die sein Interesse an Heilmethoden und ganzheitlichen Ansätzen unterstützte. Schon früh entwickelte er eine Faszination für energetische Zusammenhänge und stellte sich die Frage, wie Gesundheit eigentlich entsteht. Das Umfeld aus Denkern, Heilpraktikern und spirituell offenen Menschen prägte seinen Weg maßgeblich und führte ihn schließlich zur Chiropraktik.

Nach seiner Promotion in seinen Dreißigern machte Nelson eine persönliche, tiefgreifende Erfahrung, die seinen Blick auf emotionale Heilung grundlegend veränderte. Aus diesen Erkenntnissen heraus entwickelte er zunächst den Emotionscode und später den Body Code – zwei Methoden, die auf der Annahme beruhen, dass emotionale Blockaden direkten Einfluss auf das körperliche und seelische Wohlbefinden haben.

Inhalt des Buches

Im Buch geht es zunächst darum, den Menschen als emotionales und fühlendes Wesen zu verstehen. Im Zentrum steht die These, dass das Unterbewusstsein einen Großteil unseres Lebens steuert und dass intensive, unverarbeitete Emotionen sich energetisch im Körper „einschließen“ können. Laut Nelson können diese eingeschlossenen Emotionen das Wohlbefinden beeinträchtigen und sogar körperliche Beschwerden begünstigen.

Folgt man diesem Gedanken, stellt sich zwangsläufig die Frage: Wenn Emotionen gespeichert werden können, gibt es dann auch einen Weg, sie wieder zu lösen? Genau hier setzt der Emotionscode an. Die Methode soll helfen, solche emotionalen Blockaden nicht nur aufzuspüren, sondern sie auch zu transformieren.

Unsere Psyche, unsere Gedanken und vor allem das Unterbewusstsein beeinflussen nach diesem Modell maßgeblich Erfolg, Glück und Lebensqualität. Eingeschlossene Emotionen werden dabei als Teil der eigenen Geschichte verstanden – sie gehören zu einem selbst, können jedoch gleichzeitig persönliches Wachstum und inneres Gleichgewicht behindern. Ziel ist es daher, diese energetischen Altlasten loszulassen und Raum für mehr Leichtigkeit, Gesundheit und innere Freiheit zu schaffen.

Zur Anwendung nutzt der Emotionscode drei zentrale Elemente

Erstens den kinesiologischen Muskeltest, mit dem das Unterbewusstsein über „starke“ oder „schwache“ Reaktionen befragt werden soll. Zweitens eine Emotions-Tabelle, die dabei hilft, die vermutete eingeschlossene Emotion zu identifizieren. Drittens das Lösen dieser Emotion mithilfe eines Magneten, der entlang eines Meridians – einem Konzept aus der traditionellen chinesischen Energielehre – gestrichen wird, um die energetische Ladung zu neutralisieren.

Fazit

„Der Emotionscode“ von Bradley Nelson ist ein inspirierendes Werk für alle, die sich mit emotionaler Heilung, Energiearbeit und den Zusammenhängen zwischen Körper, Geist und Unterbewusstsein beschäftigen möchten. Das Buch vermittelt ein leicht verständliches Modell dafür, wie unverarbeitete Emotionen das eigene Leben beeinflussen können – und bietet zugleich eine konkrete Methode an, um diese Blockaden bewusst zu lösen.

Das Werk regt dazu an, Verantwortung für das eigene emotionale Erleben zu übernehmen und sich intensiver mit inneren Prozessen auseinanderzusetzen. Für Menschen mit Interesse an ganzheitlichen Heilmethoden kann der Emotionscode ein wertvoller Impulsgeber sein, um mehr innere Klarheit, Leichtigkeit und Wohlbefinden in das eigene Leben zu bringen.

Mein persönlicher Eindruck

Das Buch bietet einen kraftvollen Einstieg in die Welt der emotionalen Heilung. Gerade das Unterbewusstsein ist so vielschichtig und komplex, dass eine intensive Auseinandersetzung damit unerlässlich ist. Dennoch zeigt der Emotionscode einen sehr zugänglichen Weg, um sich diesem inneren Raum zu nähern.

Die eigene Erfahrung mit dem Emotionscode hat gezeigt, dass er zu den Methoden gehört, die spürbare Veränderungen bewirken können. Alte Emotionen wie Wut, Trauer oder Angst konnten bei mir gelöst werden, mit dem Ergebnis, dass im Außen, das als Spiegel des Inneren betrachtet werden kann, keine emotionale Gegenwehr oder innere Reaktion mehr wahrnehmbar waren. Situationen, die mich zuvor getriggert hatten, blieben neutral.

Natürlich stellt sich dabei die Frage, was geschieht, wenn „alle“ Emotionen aufgelöst würden. Doch darum geht es nicht. Ziel ist nicht, Gefühle zu eliminieren, sondern belastende, festgehaltene Emotionen zu transformieren. Werden alte, negative Emotionen losgelassen, entsteht Raum für Leichtigkeit, Freude und innere Balance. Daraus kann sich ein positiver Kreislauf entwickeln, der das eigene Wohlbefinden nachhaltig stärkt.

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